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Checkliste digitale Barrierefreiheit: Ihr Weg zur BFSG-Konformität 2026

Einleitung Die digitale Barrierefreiheit ist im Jahr 2026 nicht mehr nur ein Qualitätsmerkmal, sondern durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) eine rechtliche Pflicht für viele Unternehmen. Diese Checkliste dient Ihnen als strukturierte Orientierungshilfe, um Ihre Website auf Konformität mit den WCAG 2.1/2.2 Richtlinien zu prüfen. Gehen Sie die einzelnen Schritte systematisch durch, um die Inklusion zu fördern und gleichzeitig rechtliche Risiken sowie Bußgelder zu vermeiden.

Schritt 1: Wahrnehmbarkeit – Informationen für alle Sinne

Visuelle Inhalte und Kontraste

Stellen Sie sicher, dass alle Nutzer die Informationen auf Ihrer Website visuell erfassen können. Alle informativen Bilder benötigen präzise Alternativtexte. Zudem müssen Texte ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 aufweisen. Für Nutzer mit Sehschwäche bietet MH-Accessibility Pro Lösungen wie den Hoher Kontrast oder den Farbschwäche-Filter. Wie wichtig differenzierte Filter sind, erfahren Sie auch in unserem Guide Farbenblindheit ist nicht gleich Farbenblindheit.

Multimedia und Alternativen

Videos und Audio-Inhalte müssen für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen zugänglich sein. Prüfen Sie, ob Untertitel oder Transkripte vorhanden sind. Informationen dürfen zudem niemals allein durch Farbe vermittelt werden, um Nutzer mit Farbfehlsichtigkeit nicht auszuschließen.

Schritt 2: Bedienbarkeit – Navigation ohne Hürden

Volle Tastatursteuerung und Fokus

Nutzer, die keine Maus verwenden können, müssen die gesamte Website per Tastatur steuern. Ein deutlich sichtbarer Fokusrahmen ist hierbei zwingend erforderlich, damit der Nutzer weiß, wo er sich befindet. Vermeiden Sie „Tastaturfallen“, bei denen Nutzer in Widgets oder Formularen feststecken können.

Sicherheit und Animationen

Flackernde oder blitzende Inhalte können gesundheitliche Risiken bergen. Stellen Sie sicher, dass alle Animationen pausiert werden können. Unser Epilepsie-Schutz bietet hier eine automatisierte Lösung, die gefährliche Frequenzen stoppt. Lesen Sie mehr dazu in Epilepsie-Prävention im Web: Warum flackernde Inhalte zur Gefahr werden können.

Schritt 3: Verständlichkeit – Klare Kommunikation

Lesbarkeit und kognitive Unterstützung

Ihre Inhalte sollten einfach und klar formuliert sein. Für Menschen mit Leseschwäche hilft unser [LNK: Dyslexie-Modus], die Zeichenstabilität zu erhöhen. Mehr dazu erfahren Sie in Dyslexie und digitale Barrierefreiheit: Wie Sie Lesebarrieren abbauen. Nutzer mit Konzentrationsschwierigkeiten profitieren zudem massiv von der Lese-Maske oder dem ADHS-Modus. Unsere Tipps dazu finden Sie in ADHS im Web: Wie Sie visuelle Ablenkungen stoppen.

Vorhersehbare Benutzeroberfläche

Navigationselemente müssen konsistent bleiben. Formulare sollten klare Fehlermeldungen und Hilfestellungen bieten, um die User Experience für alle zu optimieren.

Schritt 4: Robustheit und technische SEO

Semantisches HTML und Kompatibilität

Eine saubere Code-Struktur ist das Fundament für Screenreader und Suchmaschinen. Nutzen Sie Überschriften (H1-H6) in der korrekten Reihenfolge. Ein sauberer Code sorgt nicht nur für Inklusion, sondern liefert Ihnen auch einen signifikanten SEO-Boost durch Barrierefreiheit. Prüfen Sie Ihre technische Basis regelmäßig mit dem WCAG-Analyser.

Schritt 5: Rechtliche Pflichten und Dokumentation

Barrierefreiheitserklärung und Feedback

Im Jahr 2026 ist eine aktuelle Barrierefreiheitserklärung gesetzlich vorgeschrieben. Nutzen Sie unseren Statement-Generator, um dieses Dokument rechtssicher zu erstellen. Zudem müssen Sie einen Feedback-Mechanismus anbieten, über den Nutzer Barrieren direkt melden können. Dies ist ein zentraler Punkt für die BFSG-Konformität.

Fazit: Barrierefreiheit als fortlaufender Prozess

Diese Checkliste ist der erste Schritt zur Rechtssicherheit und einer besseren Nutzerbindung. Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern eine dauerhafte Qualitätszusage an Ihre Kunden. Mit MH-Accessibility Pro automatisieren Sie viele dieser Prüfschritte und sichern sich einen Wettbewerbsvorteil durch exzellente Nutzbarkeit.

Ist Ihre Website bereit für das Jahr 2026? Starten Sie jetzt den Check und schützen Sie Ihr Business vor Abmahnungen.